DAHNO Deutsche Akademie für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde,  Kopf- und Hals-Chirurgie, e.V.
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Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie
 

6. Jahrestagung der Deutschen Akademie für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.
19. und 20. Mai 2007, Hotel Holiday Inn, München

Abstracts zum Kursprogramm

Sonntag, 20. Mai 2007
Raum New York

8.00 – 8.45 Uhr

Kurs 65*
Diagnostik und Therapie angeborener und erworbener Läsionen des frühkindlichen Larynx

Kursleiter:
M. Vollrath, Mönchengladbach

In dem Kurs werden eigene Beobachtungen und Erfahrungen mit frühkindlichen Läsionen des Larynx demonstriert, die in einer mehr als 20jährigen intensiven Beschäftigung mit diesem Thema gewonnen wurden. Die Laryngomalazie, als die häufigste Ursache frühkindlichen Stridors, wird durch prä- und postoperative endoskopische Befunde illustriert. Die erfolgreiche Therapie einer kompletten kongenitalen Larynxatresie sowie der seltenen kongenitalen dorsalen laryngotrachealen Spaltbildung schließt sich an. Die dramatischen Symptome einer kongenitalen Cricoidstenose und ihre notfallmäßige Therapie werden demonstriert. Einen breiten Raum wird das Problem der erworbenen laryngotrachealen Stenosen einnehmen. Prinzipiell stehen zwei unterschiedliche chirurgische Verfahren zur Wahl, die häufig kanülenpflichtigen Kinder zu rehabilitieren: Die Laryngotracheale Rekonstruktion (LTR) mit Implantation von Eigenrippe einerseits und die Cricotracheale Resektion (CTR) andererseits. Beide Techniken werden vorgestellt, die jeweiligen Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen und die jeweiligen Indikationen herausgearbeitet. Eine Analyse des eigenen Patientengutes von 44 Kindern, die wegen einer erworbenen laryngotrachealen Stenose operiert wurden, bildet den Abschluss des Kurses.

* Kurs zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung

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